Wildes Holz - UNGEHOBELT

Diese Männer pflegen einen rauen Ton! Sie wissen, wie man Gitarre, Kontrabass und Blockflöte zu einem musikalischen Holzinferno verarbeitet. Ungehobelt ist ihr Umgang mit den Instrumenten, aber umwerfend der Sound, den sie dabei erzeugen. Stilistisch grenzenlos machen Tobias Reisige, Markus Conrads und Anto Karaula seit Jahren handgedrechselte Holzmusik von Mozart bis Michael Jackson, die den Jazzfan aufhören lässt und Kleinkunstkennern zeigt, wo die Säge hängt. Hardrock-Stücke, die nie damit gerechnet hätten, jemals so gespielt zu werden, kommen überrascht aus der Blockflöte heraus. Eigenkompositionen wechseln sich ab mit den wildesten Songarrangements, die je aus einem Baum herausgeschnitzt wurden. Dabei beweisen die bravsten Instrumente immer wieder, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Es gibt Block'n'Roll mit Ecken und Kanten, bei dem sich die Zuhörer fragen: Was war das gerade? Waren es Rock- und Popstücke, die ich kannte? Kannte ich sie wirklich? Haben die sich das gerade selber ausgedacht? War das Swing oder klassische Musik? Darf man das? Sie werden doch nicht etwa ... Doch! Das ist Wildes Holz. Eckig. Kantig. Oder eben: Ungehobelt.

Tobias Reisige

Tobias Reisige

Tobias wollte schon immer Blockflötist werden. Er fing mit sechs Jahren an und hörte anders als die meisten nicht wieder auf. In Essen studierte er an der Folkwang-Universität klassische Blockflöte und ließ sich anschließend zum wohl einzigen Diplom-Jazz-Blockflötisten Deutschlands ausbilden. Tobias ist als Blockflötist und Saxophonist in verschiedenen Ensembles und auch solistisch tätig. Außerdem leitet er regelmäßig Workshops und Fortbildungen zum Thema Jazz und Improvisation auf der Blockflöte.

Tobias dankt der Firma Mollenhauer für die Bereitstellung diverser Blockflöten!

Anto Karaula

Anto Karaula

Schon Antos erste Begegnung mit der Gitarre war grenzüberschreitend: Mit Sechs bekam er eine Gitarre geschenkt und drehte so lange an den Stimmrädern, bis die Saiten ihre Grenze überschritten hatten und ihm um die Ohren flogen. Diesen experimentellen Zugang hat er sich bis heute erhalten und sucht nach maximalen Ausdrucksmöglichkeiten seines Instruments: Wie rockig lässt sich eine Konzertgitarre spielen, wie viel Rhythmus kann man ihr entlocken, wie viel Gefühl in die leisen Töne bringen? Anto reizt die Vielseitigkeit, von Klassik bis Pop, von Reggae bis Jazz setzt er bei Wildes Holz Akzente und lotet mit seinen Kollegen die Grenzen des akustischen Trios aus.

Markus Conrads

Markus Conrads

 

Markus hat es geschafft sich neben der Musik noch zum Diplominformatiker ausbilden zu lassen, musste aber einsehen, dass kein noch so gut geschriebenes Programm einen fetten Bass ersetzen kann. Also studierte er Jazz-Kontrabass an der Folkwang-Universität in Essen und spielt seitdem, was das Zeug hält. Seine Engagements führten ihn unter anderem nach China, Korea, Russland, Polen, Italien und sogar Bayern, sein Bass ist auf zahlreichen CDs zu hören und seine Freude am Musik machen bei jedem Auftritt zu sehen.

Wie alles begann...

Man erzählt sich, dass die Geschichte von Wildes Holz in einem Hotelzimmer in Ungarn begann, wohin es die drei zu Konzerten mit ihrer Musikschule verschlagen hatte. Anto und Markus spielten in zwei Swing- und Latinensembles, Tobias half als Saxophonist aus. Kaum jemand wusste, dass er auch meisterlich Blockflöte spielte. Eines Abends nahm er seinen ganzen Mut zusammen und fragte die beiden, ob sie Lust hätten, mit ihm ein paar Jazzstücke zu spielen. Ehrlich gesagt, erwarteten die beiden von einer Blockflöte nicht so viel und sagten: "Na klar!"

Was dann abging, war eine Session, die bis heute nicht zuende ist. Von dunklen Kellergewölben bis zu bekannten Bühnen, vom hohen Norden bis in den tiefsten Süden: Überall sorgen sie für verblüffte und schließlich begeisterte Zuhörer, und das alles nur, weil ihnen eins immer noch am meisten Spaß macht: selber Wildes Holz zu sein.

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